Die richtige Fahrradbekleidung

Schürfwunden, Kratzer oder ein gebrochenes Bein. Dies sind noch die einfachsten und schnell abheilenden Verletzungen, die sich ein Fahrradfahrer zuziehen kann, wenn er nicht die richtige Fahrradbekleidung trägt. Natürlich, dem einen Fahrer steht die meist bunte und eng anliegende Radbekleidung besser als dem anderen. Über dem Modeempfinden sollte in jedem Fall jedoch die Sicherheit stehen.

Die richtige und passende Fahrradbekleidung muss nicht teuer und aufwendig sein. Oft schützen schon die einfachsten Dinge vor gefährlichen Verletzungen. Zu einer Grundausrüstung sollte immer der Helm gehören. In unserem Kopf sitz nun einmal unser wichtigstes Organ, das Gehirn. Dieses sollte unbedingt vor Verletzungen geschützt werden.

Fahrradbekleidung – Die Grundausstattung

Hier hilft ein einfacher Fahrradhelm, der in jedem guten Sportgeschäft, mittlerweile sogar in vielen Supermärkten und Discountern, günstig angeboten wird. Beim Kauf sollte unbedingt auf entsprechende Prüfsiegel und den perfekten Sitz geachtet werden. Die Optik spielt eine untergeordnete Rolle. Aber selbst hier bieten die Hersteller für jeden Geschmack die passende Farbe und Gestaltung an. Wenn das Fahrradfahren der sportlichen Ertüchtigung dienen soll und häufiger und ausgiebig betrieben wird, dann empfiehlt es sich ein komplettes Fahrradoutfit zuzulegen. Hierzu gehören neben dem obligatorischen Helm die passenden Fahrradhandschuhe, Radhose, Fahrradtrikot, Fahrradhemd, eventuell Knie- und Ellenbogenschützer und ein Wetterüberwurf, beziehungsweise Fahrradponcho.

Radbekleidung für ausgedehnte Touren

Wer längere Touren unternimmt kommt unweigerlich ins Schwitzen. Aus diesem Grund sollten alle Kleidungsstücke unbedingt atmungsaktiv sein, da sich sonst die entstehende Feuchtigkeit und Nässe innerhalb der Kleidung sammelt und den Sportler leicht auskühlen und somit krank machen kann. Wie schon erwähnt steht die Optik immer hinter der Sicherheit und der Gesundheit. Viele Radfahrer, welche häufig das Fahrrad nutzen, hatten in der Vergangenheit mit Durchblutungsstörungen in Beinen und Füßen zu kämpfen. Diese Probleme traten dann auf, wenn die Nervenverbindungen durch das lange Sitzen auf den sehr harten und kleinen Fahrradsitzen beeinträchtigt, teilweise stark belastet und sogar geschädigt wurden. Hier schafft ein speziell gepolsterter Sattel und eine Fahrradhose schnell und einfach Abhilfe. Im Bereich des Gesäßes sind in diese Radhosen spezielle Polsterungen eingearbeitet, die die Nervenverbindungen schonen und die Durchblutung der Beine aufrecht erhalten. Durch die ausladende aber sehr nützliche Polsterung erinnern diese Radhosen ein klein wenig an das Hinterteil einer Ente. Fahrradhosen sollten immer sehr eng anliegen. Oft werden kurze Hosen getragen. Weite Hosenbeine können sich sehr leicht in der Fahrradkette verfangen und so ebenfalls schwere Unfälle hervorrufen.

Sicherlich ist das Fahrradfahren lange nicht so gefährlich wie beispielsweise das Auto- oder Motorradfahren. Der Fahrradfahrer sollte sich jedoch immer bewusst machen, dass auch er ein Teilnehmer des Straßenverkehrs ist und von den anderen Teilnehmern auch so behandelt wird. Die Fahrräder sind in den letzten Jahren immer besser und vor allem schneller geworden. So sind auch die Stürze und die damit verbundenen Verletzungen oftmals schwerer als in der Vergangenheit. Eine gute und passende Fahrradbekleidung, vor allem aber der Fahrradhelm, sollten heutzutage zu einem Fahrrad gehören, wie der Gurt zu einem Auto.

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