Schlauchreifen – so findest du den richtigen Fahrradreifen

Schlauchreifen waren eine zeitlang aus den Fahrradläden verschwunden. Der Grund dafür ist relativ einleuchtend. Immer besser werdende Drahtreifen verdrängten die Schlauchreifen vom Markt. Mit der immer größeren Popularität von Carbon Laufrädern, sind auch die Schlauchreifen wieder mehr ins Rampenlicht der Radsportler gerückt. Die Auswahl an Schlauchreifen wird jedes Jahr größer und umfangreicher. Genau das macht auch die Wahl der passenden Fahrradreifen nicht gerade einfacher. Deswegen möchten wir euch ein paar Entscheidungskriterien an die Hand geben um für euren Einsatzzweck den passenden Rennrad Schlauchreifen zu finden.

Breite und Komfort von Schlauchreifen

Meistens werden Rennrad Schlauchreifen in einer Breite von 21 oder 22 mm verkauft. Diese Breite liefert den besten Kompromiss zwischen Komfort und Rollwiderstand bei dieser Art Reifen. Wer für das Zeitfahren einen speziellen Schlauchreifen mit niedrigem Rollwiderstand sucht, greift meist auf 19-20 mm breite Reifen zurück. Alternativ kann am Vorderrad ein schmaler Reifen montiert werden und hinten ein etwas breiterer Reifen. Das hebt den Fahrkomfort ein wenig an. Für die absoluten Komfortfahrer empfiehlt sich ein 24 oder 25 mm breiter Schlauchreifen. Viele mögen überrascht sein, aber die 2 mm Unterschied machen sehr viel aus. Der Komfort und die Dämpfungseigenschaften steigen nochmal merklich an. Wem der Rollwiderstand egal ist und viel Wert auf eine gemütliche Feiertagsrunde legt ist mit den breiteren Schlauchreifen bestens bedient.

Gewicht von Schlauchreifen – Vorteile und Nachteile

Das Leichtbau Fieber hat mittlerweile schon epidemische Ausmaße angenommen. Davor ist auch der Bereich Fahrradreifen nicht verschont geblieben. Mittlerweile gibt es Schlauchreifen die lediglich 160 Gramm wiegen. Das dieses niedrige Gewicht mit mäßigen Pannenschutz und niedriger Laufleistung erkauft wird stört aber die wenigsten Leichtbau Fanatiker. Der Pannenschutz bei Leichtbau Schlauchreifen erstreckt sich nur auf die Lauffläche. Somit ist ein Einsatz solcher Reifen in Kriterien nicht empfehlenswert. Wenn die Strassen aber einigermaßen frei von Split und sonstigen Kleinteilen ist und kein Pulk von Rennfahrern die Strecke vorgibt, können solche Leichtbau Schlauchreifen gut eingesetzt werden. Voraussetzung ist hierbei das die angesprochenen Nachteile – wie schlechterer Pannenschutz und niedrige Laufleistung – in Kauf genommen werden.

Schlauchreifen fürs Training

Für das Training oder den Hobbysportler sind günstige Trainingsreifen die ideale Wahl. Diese Schlauchreifen kosten meistens zwischen 15 und 30 EUR und haben einen sehr guten Pannenschutz sowie glänzen mit einer langen Laufleistung von mehreren tausend Kilometern. Der optische Faktor – auch am Trainingsrad – ist für viele Radsportler ein wichtiges Kaufkriterium. Meistens werden komplette schwarze Schlauchreifen gewünscht, da so die Reifen und die schwarzen Carbon Felgen eine optische Einheit bieten. Leider gibt es heutzutage relativ wenige Hersteller die komplett schwarze Schlauchreifen (Reifen, Reifenflanke und Nahtschutzband) anbieten. Ein günstiger schwarzer Schlauchreifen ist zum Beispiel der Continental Gatorskin (Link: http://www.tomsbikecorner.de/products/Fahrradteile/Reifen/Rennrad/Schlauchreifen/Continental-Sprinter-Gatorskin-Schlauchreifen.html). Dieser Continental Schlauchreifen bietet sehr hohen Pannenschutz und ist mit unter 40 EUR ein relativ günstiges Reifen Modell.

Wie ihr seht gibt es eine Menge an verschiedenen Kriterien anhand derer die passenden Reifen ausgesucht werden. Argument wie Preis, Design und persönliche Vorlieben sind natürlich weitere Gründe wieso der eine Reifen dem anderen vorgezogen wird. Mit den oben genannten Tipps findet ihr auf alle Fälle ein passendes Modell für eure Schlauchreifen Laufräder. Eine Auswahl an passenden Modellen findet ihr in unserem Shop unter www.tomsbikecorner.de/Fahrradteile/Reifen/Rennrad/Schlauchreifen

2 Kommentare bisher »

  1. Bobby sagt

    am 15. April 2009 @ 01:09

    Schöner Artikel zum Thema Schlauchreifen, kurz prägnant und informativ! Weiter so.

  2. radelbogi sagt

    am 22. März 2010 @ 12:20

    Hallo Radsportfans!
    Mit dem Radsport habe ich 1965 begonnen.
    Als in den 80ern die Renner belächelt wurden, welche noch mit nostalgischen Schlauchreifen unterwegs waren, habe ich mich bis heute nicht beirren lassen.DER SCHLAUCHREIFEN WAR IMMER DIE BESSERE WAHL. Bei Regenrennen konnte ich stets 1 Bar mehr aufpumpen und hatte immer noch besseren Straßenkontakt als die Konkurrenz mit Drahtreifen.Das konnte man deutlich an den Stürzen bemerken und ist keine Einbildung oder ein Zeichen von einer besonderen Fahrkunst.
    Einziger großer Nachteil:…….”Platten is teuer!!”.Montage muß man können !
    FAZIT : Manchmal kann man doch mal auf die “ALTEN” hören, denn es war nicht immer alles schlecht was es damals gab, es fehlte früher nicht an guten Ideen sondern das Material war technisch noch nicht so ausgereift.Mit großer Freude sehe ich die Wiederentdeckung des Schlauchreifens und bewundere die heutige ausgezeichnete Qualität, ohne Naht, mit einem Superrundlauf.
    Mit sportlichem Gruß
    radelbogi

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