Mountainbiker leiden vermehrt unter Hautproblemen

Das regelmäßige Fahren mit dem Mountainbike verursacht bei vielen Menschen Probleme mit der Haut. Insbesondere sind hierbei der Sitzbereich und das Gesäß betroffen. Nach langen Touren mit dem Mountainbike treten die meisten Probleme hinsichtlich der Haut auf. Hierbei sollte auf noch mehr Hygiene geachtet werden, da es ansonsten zu Entzündungen der Haarbälge oder Wundsein kommen kann. Es können dabei regelrechte Furunkel entstehen, die äußerst schmerzhaft werden können. Hierbei kann dann nur noch eine gute Creme helfen, die die Schmerzen lindert. Viele der Mountainbike Fahrer greifen auf die Regividerm B12 Salbe zurück, allerdings liegen für die heilende Wirkung der Salbe noch keine langfristigen Studien vor.

Die richtige Kleidung

Da der Sitzbereich und das Gesäß am meisten von Hautproblemen betroffen sind, sollte dafür die entsprechende Fahrradbekleidung gewählt werden. Die Biker Hose sollte auf jeden Fall mit einem guten Sitzpolster ausgestattet sein. Es muss kein dickes Sitzpolster sein, sondern vielmehr sollte man beim Kauf darauf achten, dass es so wenig wie möglich Nähte hat. Die meisten Reibungen beim Fahren mit dem Mountainbike, entstehen durch die Nähte der Hose und dies führt zu Entzündungen der Haut. Vor dem ersten Tragen sollte die Hose unbedingt gewaschen werden, da die Materialien mit Mitteln behandelt werden, die oftmals die Auslöser für Allergien oder Reizungen sind. Die Biker Hosen sollten bei 40 Grad Celsius mit einem Hygienespüler gewaschen werden.

Nach einer längeren Tour mit dem Mountainbike oder bei mehrtägigen Touren, sollte das Sitzpolster jeden Abend ausgewaschen werden. Beim Fahren entwickeln sich Bakterien, die kleine Pickel zu schmerzenden Furunkeln heranwachsen lassen können. Ebenfalls sollte das Sitzpolster niemals im feuchten Zustand beim Fahren mit dem Mountainbike verwendet werden.

Aber auch im Bereich der Füße treten bei längeren Touren mit dem Mountainbike teilweise Entzündungen auf. Der Grund hierfür kann ein zu fest angezogener Schnürsenkel oder Klettverschluss sein. Ebenso kann die Innensohle zu hart oder nicht anatomisch geformt sein.

Mit einer Creme, wie zum Beispiel der Regividerm B12 streichen viele Mountainbike Fahrer ihr Sitzpolster oder die Haut ein, zwar ist das etwas gewöhnungsbedürftig, doch soll es vor dem Wundsein und Entzündungen schützen.