Mountainbiken im Sommer – Darauf müsst Ihr achten

Der Sommer ist da und mit ihm der Wunsch nach längeren Touren beim Hobby-Mountainbiker. Allerdings ist das Training im Sommer nicht ganz ohne, denn Sonne und Wärme führen zu einer deutlich höheren Belastung des Körpers.

Das Trinken

Besonders großer Wert muss auf ausreichendes Trinken geachtet werden. Bei einer Tour kann der Mountainbiker bis zu zwei Liter Flüssigkeit ausschwitzen – teilweise sogar noch mehr. Nun funktioniert es aber nicht, einfach eine Zwei-Liter-Flasche mitzuführen und unterwegs auszutrinken. Der Körper kann auf die zugeführte Flüssigkeit so nicht schnell genug zurückgreifen. Wichtig ist es daher, schon vorher ausreichend zu trinken, damit praktisch eine Reserve zur Verfügung steht, die der Körper bei der Anstrengung sofort nutzen kann. Natürlich ist das Trinken unterwegs dennoch wichtig.

Das Essen

Gerade bei längeren Touren kommt wohl kaum jemand mit einem Päckchen Traubenzucker aus, Pausen sollten auch zur Nahrungsaufnahme eingeplant werden. Hier gilt es aber, sich nicht mit allerlei Leckereien zu verwöhnen, sondern auf leichte Snacks zurückzugreifen. Salate sind auch vor der Tour empfehlenswert, ansonsten gilt der Energieriegel als wirksamstes Mittel zur Vermeidung von Hungerattacken und zur Bereitstellung von ausreichend Energie für die Tour. Gerade an sehr heißen Tagen, wenn der Appetit fehlt, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass ausreichend gegessen wird. Nicht die Menge macht’s, sondern die Art der Nahrung.

Der Sonnenschutz

Schon mancher Mountainbiker ist nach seiner Tour vom Rad gestiegen und klagte über Schmerzen – jedoch nicht vor Anstrengung, sondern aufgrund eines Sonnenbrands. Arme, Gesicht, Hände, Hals und Beine sollten daher vor der Sonne geschützt werden. Auf die richtige Sonnenmilch kommt es bei an. Wichtig sind mineralische Filter, denn chemische Filter führen schnell zu Hautirritationen, vor allem in Kombination mit starkem Schwitzen können unschöne Bläschen und Pusteln entstehen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass durch die Sonnenmilch nicht nur UVA- und UVB-Strahlen gefiltert werden, sondern dass auch ein Infrarotfilter vorhanden ist. Infrarotstrahlen stehen ebenfalls in dem Verdacht, Hautkrebs auszulösen oder zumindest dessen Entstehung zu begünstigen.

Die Belastung

Bei hohen Temperaturen ist der Körper weniger leistungsfähig, daher sollte nicht unbedingt die Mittagshitze für eine Tour ausgewählt werden. In den frühen Morgenstunden oder am Abend gestartet, kann der Mountainbiker deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Wer merkt, dass der Kreislauf nicht richtig mitspielt, Kopfschmerzen bekommt und sich ein Leistungseinbruch abzeichnet, sollte auf eine allzu lange Tour verzichten und genügend Pausen einplanen. Das gilt vor allem, wenn noch kein Trainingseffekt vorhanden ist, sondern es sich um die ersten Ausfahrten im Jahr handelt.

Bildquelle: Martin Büdenbender / pixelio.de

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