Mountainbike Training – was ist zu beachten?

Beim Mountainbike-Training muss zwischen dem Training im Sommer und im Winter unterschieden werden. Grundsätzlich gilt, dass stets Ausdauer und Kraft trainiert werden sollten, beide sind wichtig und der Erfolg auf dem Rad stellt sich nicht ein, wenn nur einer dieser beiden Punkte trainiert wird.

Die Grundlage bildet die Ausdauer, mit dieser geht die Kraft einher. Hier kommt auch der Begriff der Maximalkraft ins Spiel. Wer schon einmal ein Sprintrennen gefahren ist, weiß, wie kräftezehrend die vielen harten Antritte sein können. Sie werden immer mit maximaler Kraft gefahren. Ziel des Mountainbike-Trainings muss es also sein, das individuelle Kraftmaximum zu erhöhen. Ein spezielles Krafttraining ist daher unverzichtbar. Im Sommer ist es auch kein Problem, neben den üblichen Trainingseinheiten mit dem Rad zusätzliche Krafttrainings zu absolvieren. Im Winter muss häufig das gesamte Training nach drinnen verlegt werden.

Das Training im Winter
Das Training im Winter legt den Grundstein für die nächste Saison, denn hier werden nicht nur Ausdauer und Kraft geschult, sondern auch Technik und Taktik. Von November bis Februar etwa dauert das Wintertraining. Hier hinein fällt auch das Arbeiten an der sportlichen Motivation, an der eigenen Willensstärke und an der Umwandlung der eigenen Schwächen in Stärken. Ein gezieltes Kraft- und Fitnesstraining steht jetzt auf dem Programm, dazu kommt das grundlegende Konditions- und Ausdauertraining. Hier sollte eine solide Basis aufgebaut werden, was mit Hilfe verschiedener Sportarten geschieht. Gewählt werden sollten in erster Linie Sportarten, die Muskeln beanspruchen, die während des Trainings auf dem Mountainbike wenig bis gar nicht trainiert werden. Hier kommen beispielsweise Joggen, Skilanglauf, Nordic Walking oder Schwimmen in Betracht. Es wird dabei von einem Basistraining ausgegangen, dessen Intensität nach und nach gesteigert werden kann. Das Training auf dem Mountainbike wird während dieser Zeit vernachlässigt, einmal pro Woche auf das Rad zu steigen reicht völlig aus. Nicht vergessen werden sollte die Gymnastik als Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeit von Rückenschmerzen, wie sie beim Mountainbiking oft auftreten oder als Regenerationsmöglichkeit für den Körper. Und noch etwas muss trainiert werden: der runde Tritt. Damit ist die Kunst gemeint, das Pedal wirklich rund zu treten. Das Radfahren wird unökonomisch, wenn sich Stilfehler eingeschlichen haben. Auf dem Indoor-Bike lässt sich das hervorragend üben. Übrigens müssen auch Profis immer wieder an ihrem runden Tritt arbeiten. Weitere Tipps zu diesem Thema findet ihr z.b. auf trainingsworld.com.

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